Antike Stadt Hierapolis
Hierapolis ('heilige Stadt') wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. als griechisch-römische Kurstadt auf den heißen Quellen gegründet, die auch die Travertine von Pamukkale schufen. Nach mittelalterlichen Erdbeben verlassen, bildet sie heute zusammen mit den Terrassen eine UNESCO-Welterbestätte.
Hauptsehenswürdigkeiten (2–3 h):
- Römisches Theater — 2. Jh. n. Chr., teilweise restauriert, 15.000 Plätze. Am besten erhaltenes Gebäude.
- Nekropole — eine der größten Anatoliens, über 1.200 Gräber entlang der Hauptstraße.
- Plutonium — das antike 'Höllentor', natürliche CO₂-Emissionen waren für Tiere tödlich.
- Archäologiemuseum — in der alten römischen Therme; Sarkophage, Skulpturen, Grabsteine.
Anfahrt: Ca. 700 m vom Sinter Terasse Hotel — rund 10 Gehminuten. Die meisten Besucher betreten die Anlage durch das untere Tor, gehen die Travertine hinauf und kommen in Hierapolis heraus.
Tipps: Gute Wanderschuhe; wenig Schatten, Hut und Wasser mitnehmen. Eine geführte Tour (1,5–2 h) macht die Ruinen deutlich verständlicher.
