Antike Stadt Hierapolis — Ausführlicher Führer

Wie besucht man die antike Stadt Hierapolis in Pamukkale: römisches Theater, Nekropole, Plutonium, Museum — Öffnungszeiten, Tickets, Tipps.

Wo Hierapolis steht

Hierapolis ("heilige Stadt") wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. als griechisch-römische Kurstadt gegründet — auf denselben heißen Quellen, die auch die Travertine von Pamukkale schufen. Nach einer Reihe mittelalterlicher Erdbeben wurde die Stadt verlassen; heute bildet sie zusammen mit den Travertinen eine einzige UNESCO-Welterbestätte.

Was man in 2–3 Stunden sieht

  • Römisches Theater — 2. Jahrhundert n. Chr., teilweise restauriert, 15.000 Plätze. Das am besten erhaltene Gebäude der Anlage.
  • Nekropole — eine der größten Anatoliens, mit über 1.200 Gräbern entlang der Hauptstraße.
  • Plutonium-Tor — das "Tor zur Unterwelt" der antiken Römer; natürliche CO₂-Emissionen machten es für Tiere tödlich.
  • Archäologisches Museum Hierapolis — untergebracht in der alten römischen Therme; Skulpturen, Sarkophage und Grabsteine.
  • Antiker Pool der Kleopatra — schwimmen zwischen versunkenen römischen Säulen in natürlich warmem (35°C) Mineralwasser. Separater Eintrittspreis.

Mit Pamukkale kombinieren

Die meisten Besucher betreten das Gelände durch das untere Tor, gehen barfuß die Travertine hinauf, treten in Hierapolis aus, verbringen 2–3 Stunden auf den Ruinen und verlassen die Anlage durch das obere Tor. Vom Sinter Terasse Hotel ist das ein Halbtagesausflug — Sie sind rechtzeitig zum Mittagessen zurück.

Praktische Tipps

  • Gute Wanderschuhe — die Ruinen erstrecken sich über einen Kilometer unebenen Boden.
  • Wenig Schatten; nehmen Sie Hut und Wasser mit.
  • Museum und Kleopatra-Pool haben separate Tickets — aktuelle Preise am Eingang prüfen.
  • Eine geführte Tour (1,5–2 h) hilft beim Verständnis; die Rezeption empfiehlt gerne Führer auf Englisch, Deutsch und Russisch.
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